Aufzählung Wer kennt Nachfahren
der Auswandererfamilie Fischer aus Thulendorf

 
Aufzählung Wunsch aus Amerika
(Suche nach Nachfahren der Familien Schuldt, Vesper oder Timm)

   

 

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WUNSCH AUS AMERIKA

(I.M.A.R. erforschte Herkunft der Auswandererfamilie Schulz (=Schuldt=Schult)/ Vesper aus Blücherhof in Mecklenburg


Prof. D. Schultz aus Wisconsin/ USA sucht Nachfahren seiner Familie, die im 19. Jh. in der Region zwischen Teterow und Waren lebten: Die Familien hießen Schuldt, Vesper und Timm und waren damals zeitweise in den Orten Demzin, Ulrichshusen, Görzhausen, Marxhagen, Lütgendorf, Köthel, Blücherhof ansässig.

Der Auswanderer Christian Schulz heiratete 1865 in Teterow Caroline Vesper, bevor die Familie mit ihren 3 Kindern im Jahre 1871 nach Amerika ausgewandert ist. Sie ließ sich im Staate Wisconsin nieder. Prof. D. Schultz nahm im Jahre 2001 via Internet Kontakt zu  I.M.A.R.  auf und bat um Hilfe bei der Suche nach seinen Vorfahren aus Mecklenburg. Er selbst hatte schon seit Jahren vergeblich versucht, dieses Familienrätsel zu lösen. Es konnte ihm nicht gelingen, da er nicht einmal den Herkunftsort seiner Familie kannte und der Name Schuldt/ Schulz sehr verbreitet ist und umfangreiche Suche in Datenbanken und alten Auswandererverzeichnissen erfordert, die in Amerika nicht zugänglich sind.  I.M.A.R.  (Institut für Migration und Ahnenrecherche) gelang es schließlich in detektivischer Kleinarbeit, dieses Rätsel zu lösen.

I.M.A.R.  gelang es, die männliche Linie bis zu einem Johann Joachim Otto SCHULT (Schulte), geb. 1779 in Demzin, Kirschspiel Bülow-Hohen Demzin, zurückzuverfolgen, der 1804 eine Sophie Tiedemann heiratete und sich in Görzhausen niederließ. Dessen Sohn Carl heiratete 1835 eine Sophie Timm und wurde in Marxhagen sesshaft. Dort wurde auch neben 5 Schwestern deren einziger Sohn Christian geboren, der kurioserweise bei der Taufe den Namen SCHULZ erhielt und fortan so hieß, während seine Eltern und Geschwister in den Kirchenbüchern stets SCHULDT genannt wurden. Christian Schulz fuhr 1871 mit Ehefrau Caroline, geb. Vesper, und 3 Kindern auf dem Dampfschiff „EUGENIE“ von Hamburg nach New York. Während der Überfahrt wurde noch ein Sohn geboren, was den Start in Amerika sicher erschwert hat.

Im Jahre 1998 war Prof. D. Schultz schon einmal über Rostock entlang der Ostseeküste bis nach Rügen gefahren, immer in Gedanken an seine Vorfahren, die dort irgendwo einmal gelebt haben.

Im Sommer 2002 besuchte er erneut Mecklenburg, diesmal war er mit Frau und Tochter sowie mit der Familie seines Bruders für einige Tage Ulrichshusen und fuhr von dort in alle Orte, in denen Mitglieder seiner Familie einmal gewohnt haben. Sie wurden sehr freundlich von Frau von Maltzahn in Schloss Ulrichhusen willkommen geheißen und nahmen auch an einem Konzert der Festspiel M-VP in der  Kulturscheune teil. Neben dem recht stilvoll restaurierten Schloss fiel ihnen auf, dass die Landschaft dort den Hügeln in Wisconsin ähnelt. Vielleicht – so schlossen sie daraus – haben sich ihre Vorfahren deshalb gern dort niedergelassen. Wisconsin war einer der bevorzugten Siedlungsgebiete für Einwanderer aus Mecklenburg und anderen Gebieten Deutschlands.

Natürlich besichtigten die amerikanischen Besucher auch die Kirchen und Friedhöfe in Rambow und Lütgendorf, um Spuren ihrer Familie zu finden. Leider blieb dies bis jetzt erfolglos. Für 2003 plant die Schultz-Familie in Wisconsin ein großes Familientreffen. Deshalb wandte sich Prof. Schultz jetzt nochmals an  I.M.A.R.  mit der Bitte, eventuell Nachfahren der Auswandererfamilie in Mecklenburg zu finden.

 Der Sachverhalt noch einmal kurz zusammengefasst:

Die Eltern des Auswanderers Carl Schuldt + Sophie Timm hatten 6 Kinder, den Sohn Christian (der 1871 ausgewandert ist) und 5 Töchter. Vielleicht finden sich Nachfahren der Geschwister des Auswanderers oder der Familien Vesper und Timm  aus der Region, die gern Kontakt zu ihren Verwandten in Amerika aufnehmen möchten.

Alle Leser, die glauben, ihre Familien auf diese Linien der Familien Schuldt, Vesper oder Timm zurückführen zu können, bitten wir, sich bei  I.M.A.R. e.V.,
F.-Barnewitz-Str. 3, 18119 Rostock zu melden oder über e-mail

 mecklenburg@imar-mv.com

Kontakt aufzunehmen.







Die Familien Schultz am Schloss Ulrichshusen. In der ersten Reihe Mitte: Prof. Schultz

 

ZUR AUSWANDERUNG DER FAMILIE FISCHER AUS THULENDORF -

IN MECKLENBURG


Fischer, Gottlieb Johann Christoph, 64 Jahre alt, geb. 1789

Küster und Lehrer in Thulendorf von 1828 – 1853,

vorher Schulmeister in Dänendorf, Kirchspiel Ribnitz, von 1812 – 1828

Küster Fischer ist halb blind, hat 41 Jahre lang Kirchen- und Schuldienst geleistet, davon 16 Jahre in Dänendorf und 25 Jahre in Thulendorf.
 

Auswanderung: 1. September 1853

 Mit ihm wanderten aus:

Fischer, Catharina Sophia Barbara, geb. Willchen, Ehefrau, 61 Jahre alt,
geb. 1792 (andere Angaben besagen 1782) in Volkenshagen/Ribnitz,
Küstertochter

Fischer
, Friedericke, Tochter, geb. 1814 (39 Jahre alt bei der Auswanderung),
Wirtschafterin zu Klein Kussewitz

Fischer
, Magdalena, Tochter, geb. 1819 (34 Jahre alt bei der Auswanderung),
ist bisher den Eltern zur Hand gegangen
 

Grund der Auswanderung: Nachzug zu den bereits 8 Jahre zuvor (um 1845) ausgewanderten Söhnen:

Fischer
, Friedrich, (geb. um 1824), im Jahre 1853 31 Jahre alt
Kaufmann in Chikago/Illinois
Fischer, Georg, (geb. um 1827), im Jahre 1853 28 Jahre alt
Tischler in Bragoria/Texas
 

Anmerkung: Ich habe noch sehr viele Dokumente über das Wirken des Küsters und Lehrers Fischer. Interessant wäre eine Rückmeldung eventueller Nachkommen über den Verbleib und die weitere Familiengeschichte der Fischers.

Bergit Rutz
Mitglied im Verein I.M.A.R.